Thüringen: Tattoo-Nazi wieder vor Gericht – ihm werden brachiale Methoden vorgeworfen

Der Neonazi David Köckert aus Thüringen muss erneut vor Gericht. (Archivbild)
Der Neonazi David Köckert aus Thüringen muss erneut vor Gericht. (Archivbild)
Foto: dpa/Bodo Schackow

Gera. Der Neonazi David Köckert (41) aus Thüringen muss sich erneut vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Er soll zu Bränden angestiftet haben.

Im Mai 2019 war der Mann aus Thüringen bereits wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verurteilt worden.

Thüringen: Stiftete Neonazi zur Brandstiftung an?

Der Neonazi mit den auffälligen Tattoos im Gesicht muss sich nun vor dem Landgericht Gera verantworten. Im Juni 2018 war in Langenwetzendorf im Landkreis Greiz ein Lieferwagen in Flammen vollständig ausgebrannt.

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Laut eines Berichts der Bild-Zeitung gehörte der Lieferwagen einem von Köckerts Mitarbeitern in dessen Tattoo-Studio mit dem er zu der Zeit wohl Streit hatte.

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Angeklagte schweigen vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft wirft Köckert vor, zwei Thüringer zur Brandstiftung angestiftet zu haben. Sie sollen den Lieferwagen mit Grillanzünder in Brand gesetzt und dafür 500 Euro von ihrem Auftraggeber erhalten haben.

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Köckert wies die Anschuldigungen zurück. Die beiden Mitangeklagten mutmaßlichen Brandstifter schwiegen vor Gericht. (red)