Bodo Ramelow mit deutlichen Worten Richtung Opel: „Muss klare Ansagen treffen"

Das ist Bodo Ramelow

Das ist Bodo Ramelow

Bodo Ramelow ist der erste Linke-Politiker der Ministerpräsident geworden ist.

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Wie geht es mit dem Opel-Werk in Eisenach weiter? Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) macht eine klare Ansage.

Wie Bodo Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt mitteilt, soll es in Kürze zu einem Treffen der Regierungschefs der Opel-Länder mit Stellantis-Chef Carlos Tavares kommen. „Wir haben die Zusage, dass es das Gespräch geben wird“, so Bodo Ramelow.

Bodo Ramelow: „Ich bin nicht davon ausgegangen, dass Eisenach geschlossen wird“

Wann und wo das Treffen der Länderchefs von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen stattfinden soll, dazu äußerte sich der Ministerpräsident nicht.

Es soll nicht bei diesem einem Gespräch bleiben. Bodo Ramelow will, dass es auf einer zweiten Ebene ein Gespräch der Wirtschaftsminister der drei Bundesländer mit Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz geben soll.

Der hatte jetzt den Erhalt der Opel-Werke Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern zugesagt. „Ich bin nicht davon ausgegangen, dass Eisenach geschlossen wird“, sagte Bodo Ramelow. Es sind aber noch einige Fragen dazu offen.

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Das Opel-Werk in Eisenach:

  • Entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Automobilwerk Eisenach und der Adam Opel AG nach der Wende
  • Steht auf dem ehemaligen AWE-Betriebsteil im Westen der Wartburgstadt
  • Am siebten Februar 1991 wurde der Grundstein für das Werk gelegt
  • Opel investierte runde eine Milliarde D-Mark in den Standort
  • Fast zeitgleich mit dem Richtfest am neunten September 1991 lief auch der letzte Wartburg in Eisenach vom Band

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Beim Opel-Werk in Eisenach gehe es um die Einhaltung der Zusage, dass der geliftete SUV Grandland X nach dem derzeitigen Produktionsstillstand in verschiedenen Varianten exklusiv in Thüringen gebaut werden soll.

Bodo Ramelow mahnt: Vertrauensvorschuss nicht aufs Spiel setzen

Auch wollen die Mitarbeiter wissen: „Wann läuft die Produktion mit welchem Produkt wieder an?“ Zudem steht die Frage im Raum, was von Opel übrigbleibe, wenn die Werke in Eisenach und Rüsselsheim ausgegliedert würden.

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Hochgeschurtz hatte in einem Interview mit den Zeitungen der VRM-Gruppe am Montag gesagt, der Opel-Mutterkonzern Stellantis prüfe weiter die rechtliche Ausgliederung der beiden Produktionswerke aus dem deutschen Opel-Verbund. „Die Werke würden doch unverändert Teil des Stellantis-Konzerns bleiben. Die bestehenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gelten weiter“, sagte er.

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Bodo Ramelow sprach von einer Hängepartie für die Beschäftigten. „Wer sein Stammpersonal halten will, muss klare Aussagen treffen.“ Er findet, dass nach der Übernahme von Opel es für den PSA-Konzern viel Vertrauensvorschuss gegeben habe. Der sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden. (ldi/dpa)