Rudolstadt: Frau will Ex-Freund Denkzettel verpassen – und sorgt für riesigen Polizeieinsatz

Ein Denkzettel hat in Rudolstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)
Ein Denkzettel hat in Rudolstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / imageBROKER | Jochen Tack

Rudolstadt. Die Aktion ist wohl nach hinten losgegangen: In Rudolstadt hat eine Frau ihrem Ex-Freund einen Denkzettel verpassen wollen.

Doch dieser Denkzettel ging ordentlich in die Hose. Denn: Der Ex-Freund hat die Polizei in Rudolstadt alarmiert.

Rudolstadt: Anruf sorgt für riesigen Polizeieinsatz

Ein junger Mann hatte am Montagabend die Polizei gerufen: Dieser war in großer Sorge um seine Ex-Freundin. Die hatte nämlich nach einem Streit telefonisch angekündigt, sich von einer Brücke zu stürzen, wie die Polizei Saalfeld mitteilte.

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Besonders beunruhigend für den Mann: Nachdem er ein „Klatschgeräusch“ hörte, brach die Verbindung zu seiner Ex-Freundin komplett ab. Die Polizei nahm die Sache sehr ernst und suchte mit einem riesigen Aufgebot nach der 20-jährigen Ex-Freundin. Die fand die Polizei dann auch wenig später auf...

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Fake-Suizid in Rudolstadt

Und zwar unverletzt in einer Wohnung in Rudolstadt. Denn es stellte sich heraus: Die 20-Jährige hatte ihren Suizid nur inszeniert, um ihrem Ex-Freund eins auszuwischen!

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Das Klatschgeräusch hatte sie dabei aus dem Internet abgespielt, damit der jungen Mann die Sache ernster nehme und sich wirklich Sorgen mache. Die Polizei Saalfeld prüft nun, ob die 20-Jährige zivilrechtlich belangt werden kann und Kosten geltend gemacht werden können, wie auf Nachfrage von thueringen24.de bestätigt wurde. Strafrechtlich kommen auf die Frau keine Konsequenzen zu. (jko)