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A4 in Thüringen: Schwerer Unfall! DAS machte die Rettungsarbeiten so katastrophal

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Auf der A4 hat es am Freitagmorgen in Thüringen einen schweren Verkehrsunfall gegeben.

Zwischen Gotha-Boxberg und Waltershausen (Landkreis Gotha) auf der A4 in Thüringen hat es dermaßen gekracht, dass ein Auto vollkommen zertrümmert wurde.

Schlimmer Unfall auf der A4 in Thüringen

Der Fahrer des Wagens wurde laut Polizei leicht verletzt und zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Dabei hatte er Glück im Unglück, denn sein Auto hatte sich Angaben der Feuerwehr mehrfach überschlagen.

Die Anfahrt zum Unfallort habe sich allerdings als äußerst schwierig gestaltet, da keine Rettungsgasse gebildet worden war und die anderen Autofahrer „sehr uneinsichtig“ gewesen seien, sagte ein Feuerwehrmann vor Ort.

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Viele wissen nicht, wie sie die Rettungsgasse zu bilden haben

Einige wenige hätten es richtig gemacht, aber für die Rettungskräfte zähle jede Minute. Daher betont die Feuerwehr erneut, dass eine Rettungsgasse gebildet werden muss, damit die Einsatzfahrzeuge durchkommen zum Unfallort.

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So bildest du die Rettungsgasse richtig

  • eine Spur: alle Autos fahren so weit wie möglich nach rechts
  • bei zwei Spuren fahren alle Autos auf der rechten Spur so weit wie möglich nach rechts, auf der linken Spur so weit wie möglich nach links
  • bei drei Spuren: rechte und mittlere Spur fahren nach rechts, linke Spur fährt nach links
  • so entsteht zwischen mittlerer und linker Spur eine Gasse
  • diese sollte mindestens 2,50 Meter breit sein
  • auf den Standstreifen ausweichen ist ebenfalls immer eine Alternative
  • auf gar keinen Fall darfst du die Rettungsgasse nutzen, um im Stau schneller voran zukommen
  • dadurch blockierst du sie wieder und selbst wenn ein Rettungswagen hindurch gefahren ist, könnten andere folgen

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Schließlich könnte es einen selbst auch treffen oder Angehörige. Und die würden im schlimmsten Fall versterben, weil die Rettungskräfte nicht zum Unfallort durchkommen. Das sei zu verhindern, heißt es von der Feuerwehr. (fb)