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Hitze in Thüringen angekommen – sind die Getränkehersteller gewappnet?

Hitze in Thüringen angekommen – sind die Getränkehersteller gewappnet?

© dpa-Zentralbild | Martin Schutt

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Schmalkalden. 

Hitze-Welle in Thüringen! Und was soll man da machen? Richtig, am besten so viel wie möglich trinken.

Vor allem Mineralwasser hilft dem Körper, durch die heißen Sommertage zu kommen. Darauf haben sich viele im Freistaat vorbereitet – und das merken auch die Getränkehersteller in Thüringen. Sind die Wasser-Unternehmen für den Sommer gewappnet?

Getränkehersteller aus Thüringen haben vorgesorgt

Keine Sorge – die Antwort lautet von dem größten Getränkehersteller Thüringer Waldquell ganz klar: Ja!

„Wir haben einen Puffer von 12 bis 15 Millionen Flaschen, das ist Standard in unserem Haus“, sagte der Geschäftsführer der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH, Thomas Heß, der Deutschen Presse-Agentur.

Mit Beginn der Sommersaison steigt die Nachfrage nach Wasser und Erfrischungsgetränken. Da Waldquell nicht so viele Getränke abfüllen könne, wie an heißen Tagen verkauft werden, habe das Unternehmen diesen Vorrat.

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Short Fact’s about Thüringer Waldquell:

  • Getränkehersteller aus Schmalkalden im Thüringer Wald
  • Hundertprozentige Tochter der Hassia Gruppe
  • Gründung: 1991
  • Mitarbeiter: circa 130
  • Produkte: Mineralwasser, Limonade und Vita Cola

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Laut dem Geschäftsführer beträgt der durchschnittliche Tagesabsatz rund eine halbe Million Liter. Bei einer Hitzewelle könne der Absatz dann schon mal auf 800.000 bis zu einer Million Liter am Tag steigen. Das Problem sei nicht die Ware, sondern genügend Frachtraum, sagte Heß.

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Getränkegroßhändler hätten nicht immer ausreichend Lastwagen zur Verfügung. Hinzu kämen jetzt noch fehlende Fahrer, von denen viele aus der Ukraine gekommen und die jetzt im Krieg seien.

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Generell sieht die Mineralbrunnenbranche in Deutschland trotz der zu erwartenden Hitzewelle und der bevorstehenden Ferien keine Engpässe bei der Versorgung. Die Unternehmen seien auf mögliche Absatzspitzen vorbereitet, hieß es vom Verband Deutscher Mineralbrunnen. Bundesweit füllen nach Verbandsangaben rund 150 überwiegend kleine und mittlere Betriebe mehr als 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab.

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Die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) bat Verbraucher, gerade vor den anstehenden Sommerferien das Leergut zeitnah zurückzubringen. Es werde vor allem in heißen Sommern deutlich mehr Mineralwasser verkauft als im Jahresdurchschnitt, aber zugleich komme das Leergut langsamer zurück, hieß es.

Auch Thüringer Waldquell litt unter Corona

Thüringer Waldquell beschäftigt in Schmalkalden nach eigenen Angaben mehr als 160 Menschen und gehört zur hessischen Hassia-Gruppe. Es ist nach eigenen Angaben der größte Mineralbrunnen im Freistaat.

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Unter den Marken Thüringer Waldquell, Rennsteig und Vita Cola werden laut Unternehmen etwa 60 verschiedene Getränke abgefüllt. Wichtigstes Standbein sind Mineralwässer. Im vergangenen Jahr seien rund 30 Prozent aller in Thüringen verkauften Mineralwässer aus Schmalkalden gekommen.

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Im vergangenen Jahr habe Thüringer Waldquell knapp 122 Millionen Liter alkoholfreie Erfrischungsgetränke verkauft. Das seien rund zwei Prozent weniger als 2020 gewesen, als ein Rekordabsatz erzielt wurde. Als Grund für das Minus führte Heß den Lockdown in der Gastronomie mit monatelanger Schließung von Gaststätten und Restaurants an. Zum Umsatz macht das Südthüringer Unternehmen keine Angaben. (mbe mit dpa)