Gotha: Immer wieder Ärger im Schlosspark – Stiftung geht drastischen Schritt

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Gotha. Der Schlosspark ist ein beliebter Ausflugsort in Gotha: Zum Spaziergehen, Entspannen oder Staunen – so ziemlich jeder kommt hier auf seine Kosten. Leider wird er aber nicht nur zum Kopf frei kriegen genutzt.

Immer wieder fällt das Gartendenkmal Vandalen zum Opfer. Da es keine Möglichkeit gibt, den Schlosspark Gotha nachts abzuschließen, müssen jetzt drastischere Schritte folgen.

Schlosspark Gotha kämpft mit Vandalismus

Es ist immer wieder das gleiche Spiel: Nicht nur in Gotha, auch in vielen anderen städtischen Parks, wird randaliert. Historische Gartendenkmäler werden dabei zerstört – die Täter entkommen meist unerkannt. Damit soll in Gotha jetzt Schluss sein!

Wie die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten auf Nachfrage von Thüringen24 erklärt, sind die Handlungsmöglichkeiten aus denkmalpflegerischen Gründen meist begrenzt. So könne der Park nicht einfach umzäunt werden. Das größte Problem seien die abendlichen beziehungsweise nächtlichen Zusammenkünfte von teils großen Gruppen, in denen meist viel Alkohol getrunken wird.

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Gotha: Stiftung geht drastischen Schritt

Stiftungs-Direktorin Doris Fischer sagt dazu: „Für die Wirkung des Ensembles ist es elementar, dass es frei und ungeschützt nahe dem Seeufer steht. Ihn zu umzäunen oder auf andere Weise abzuschranken, wäre ein schwerwiegender Eingriff in das Gartendenkmal.“

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Deshalb müsse jetzt eine andere Lösung her: Videoüberwachung! Damit hofft die Stiftung vor Vandalismus abzuschrecken – oder im Zweifel die Schuldigen schneller ausfindig zu machen.

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Wenn auch das nichts bringt, muss als letzter Ausweg doch die Umzäunung des Parks folgen – und das möchte in Gotha so wirklich niemand. (mbe)